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Flöhe bekämpfen


Wie gelangen Flöhe ins Haus?

Ein Großteil der Flohbisse beim Menschen stammt von sogenannten Katzen- und Hundeflöhen. Der Menschenfloh ist inzwischen dagegen beinahe ausgerottet. Sowohl Katzen- als auch Hundeflöhe nisten sich in der Regel im Fell Ihres Haustieres ein - so gelangen die Parasiten ins Haus, wo Sie sich dann verbreiten. Auch auf Kindern, die Kontakt mit fremden Tieren haben oder im Wald oder Garten spielen, lassen sich Flöhe gerne nieder.
Direkter Kontakt zu einem Tier ist dabei nicht zwingend erforderlich. Auch wenn die Insekten nur zwischen einem und 7 Millimetern groß sind - Flöhe können bis zu einem Meter weit springen. So erreichen Sie dann in Ihrer Wohnung ihre bevorzugten Quartiere: Polster, Matratzen, Teppiche und Textilien. Dort überleben die Flöhe auch ohne Nahrungszufuhr nicht nur problemlos mehrere Monate, sondern vermehren sich auch rasend schnell. Pro Weibchen ist mit mehreren hundert Eiern zu rechnen.

Flohbisse

Flohbisse treten in der Regel gehäuft auf. Oftmals handelt es sich um mindestens drei eng beieinanderliegende Bisse - hellrote Flecken, die auch in Sachen Schwellung und Juckreiz ein wenig an Mückenstiche erinnern. Gerade Kinder neigen dazu sich, an den betroffenen Stellen aufzukratzen, was zu schweren Sekundärinfektionen führen kann.
Bisweilen lässt sich ein Flohbiss nicht auf den ersten Blick als solcher erkennen, wodurch Verwechslungen entstehen. Nicht selten werden Flohbisse fälschlicherweise für Masern oder allergische Reaktionen gehalten. Im Zweifel konsultieren Sie am besten einen Arzt.

Können Flöhe Krankheiten übertragen?

Flöhen haftet der Ruf als Krankheitsüberträger an. Nicht ganz zu Unrecht. Denn auch Tierflöhe können sowohl Krankheiten wie Fleckfieber, Schweinepest oder Borreliose, als auch Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf den Menschen übertragen.

So behandeln Sie Flohbisse

Haben Sie sich einen Flohbiss eingefangen, so empfiehlt es sich, die betroffene Stelle zu kühlen – entweder mit einem Gel gegen Insektenstiche oder einem feuchten Waschlappen. Gegen den Juckreiz helfen Salben – hierzu kontaktieren Sie am besten einen Arzt. Dieser verschreibt Ihnen in besonders schweren Fällen wie etwa einer allergischen Reaktion auf den Flohbiss Medikamente wie Antihistaminika auf Cortison- oder Hydrocortison-Basis. Leichtere Medikamente erhalten Sie in der Apotheke auch ohne Rezept.
Auch für Ihr Haustier gibt es spezielle Mittel – hierzu sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt. In der Regel handelt es sich dabei um Medikamente in Tropfenform, die Sie an bestimmten Stellen auf das Fell des Tieres geben.

So beugen Sie Flöhen vor

Die schlechte Nachricht für alle Haustierbesitzer: Eine Garantie gegen Flöhe gibt es nicht. Mit den folgenden Maßnahmen gelingt es Ihnen aber, das Risiko zu minimieren.

  • Hygiene
    Halten Sie den Schlafplatz Ihres Haustieres stets sauber. Reinigen Sie Textilien wie Decken- oder Kissenbezüge regelmäßig. Und: Halten Sie Ihr Haustier von Ihrem Bett fern.
  • Flohhalsband
    Flohhalsbänder sind mit speziellen Duftstoffen ausgestattet, die Flöhe fernhalten. So lässt sich das Risiko einen Befalls Ihres Haustieres minimieren.
  • Flohkamm
    Um sicherzustellen, dass Ihr Haustier flohfrei ist, empfiehlt sich eine regelmäßige Behandlung mit dem Flohkamm. So erkennen Sie einen Befall frühzeitig und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.
  • Anti-Floh-Tropfen
    Diese Tropfen zeigen eine ähnliche Wirkungsweise wie das Flohhalsband. Die Tropfen werden am Nacken des Tieres aufgebracht. Der Duft hält Flöhe fern.
  • Anti-Floh-Shampoo
    Diese Shampoos helfen nicht nur, wenn Ihr Haustier bereits befallen ist, sondern dienen auch der Prävention.